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Gartengestaltung ist ein Weltthema; es betrifft unmittelbar unsere Erde - im doppelten Wortsinn, "Erde" als Substrat und "Erde" als unser Lebensplanet. Die Formulierung "Weltthema Garten" umfasst nicht nur die Tatsache, dass Gärten auf der ganzen Welt und in fast allen Kulturen von Menschen angelegt und betreut werden; allein schon aufgrund des Flächenanteiles der Gärten auf unserer Erdkugel ist sie berechtigt.

Wer sich heute offen orientiert, findet in den Weiten des Internets bemerkenswerte Stimmen, die uns erklären, dass unsere Erde als "kosmische Bibliothek" angelegt ist, als Ausnahmeplanet, auf dem vor Jahrhunderttausenden die Pflanzen- und Tierwelt aller belebter Planeten unserer Galaxie zusammengetragen wurde und der damit die größte Artendichte unter ihnen aufweist.

Die Freude an den verschiedenen Laub- und Blütenfarben und -formen, an Blatttexturen und Düften in Verbindung mit der Sammelleidenschaft unserer Gärtnereien haben dazu geführt, dass heutigen Gartengestaltern eine nie zuvor dagewesene Vielfalt an gartentauglichen Pflanzen zur Verfügung steht, das aus dem Sortiment der ganzen Welt ausgewählt wurde.

Ein Garten ist verkleinerte Landschaft. Rasenflächen sind miniaturhafte Wiesentäler, die Terrasse ist das Hochplateau, die Hecke der Waldrand, die Baum- und Strauchgruppe steht für den Wald und der Teich entspricht dem See. Kiesgärten sind verkleinerte Steppenlandschaften, Steingärten suggerieren Gebirgssituationen. Künstliche Bachläufe und selbst die Fontainen in alten Parks haben ihre Vorbilder in der Natur. In der Romantik soll man in Ausnahmefällen sogar so weit gegangen sein, künstliche Vulkane als Attraktion errichtet zu haben.

Wer über ein Stück Land bei seinem Haus verfügt, sollte sich über diese privilegierte Lebenssituation bewusst sein und sehr achtsam damit umgehen. Aus jeder Erdfläche lässt sich etwas machen. Man braucht den Willen, die Phantasie, die Erfahrung und die Kenntnisse. Ja, es sei nicht verschwiegen, natürlich muss auch Geld in die Hand genommen werden. Es ist die Aufgabe des Gartengestalters, das finanzielle Budget mit den gestalterischen Zielsetzungen auf der Basis der Realität von Lage und Beschaffenheit des Grundstücks in Einklang zu bringen. Dabei sollte immer in die Zukunft hochgerechnet werden. Wie werden sich Bäume und Sträucher in 10, 20 oder 50 Jahren entwickelt haben und welcher Pflegeaufwand ist erforderlich? Hier stoßen wir auf einen entscheidenden Unterschied: Es gibt Fertighäuser aber keine Fertiggärten!

Das Anlegen eines Gartens ist immer mit der Überwindung von Hindernissen verbunden, so wie alles, was zu Genuss und Zufriedenheit führt. Garten ist Leben und Leben ist die Voraussetzung für Freude und Liebe, die höchsten Schwingungen, die unsere Erde zu ihrem Fortbestand und ihrer Heilung benötigt.

Lassen Sie uns gemeinsam planen!

Herzlichst
Ihr